Unter diesem Motto ist am Dienstag, den 09. September 2008 um 04:00 Uhr morgens
eine Pilgergruppe der Pfarrei St. Nikolaus nach Fatima in Portugal aufgebrochen.
Verstärkt durch Pilger und Pilgerinnen aus Großkrotzenburg, Hainstadt,
Kl.-Welzheim, Mainhausen, Rodgau und Seligenstadt ging es mit dem Bus zum Frankfurter
Flughafen. Während der Busfahrt dorthin wurde ein Gesetz des Rosenkranz
gebetet und nach dem Einchecken am Flughafen spendete Pfr. Matthias Becker den
Reisesegen in der Kapelle des Flughafens. Mit etwas Verspätung startete der
Flieger nach Lissabon.
Von Lissabon aus brachte ein Bus die Pilgergruppe
mit einer Fahrzeit von etwa 90 Minuten nach Fatima.
09.09.2008
Nach der Ankunft in Fatima und dem Check-In im Hotel
Santo Amaro war der erste Gang in Richtung des heiligen Bezirks, der etwa 5
Minuten vom Hotel entfernt liegt. Dort gab Reiseleiter Rene Kalb einen Überblick
über den heiligen Bezirk und ein zweites Gesetz des Rosenkranzes wurde vor Ort
gebetet. Dann folgte ein Rundgang durch die neue Kathedrale, die Erscheinungskapelle
und die alte Kathedrale.
Abends wurde der Rosenkranz in der Erscheinungskapelle
mit Krotzenburger Beteilung gebetet. Pfarrer Matthias Becker gab eine Einführung
in Deutsch und Gabriele Sommer betete das Ave Maria vor. Die Pilger aus vielen
Nationen antworteten in Deutsch, Latein oder ihren Landessprachen.
10.09.2008
Der Tag begann mit einem Morgenimpuls in der Kapelle
des Hotels. Nach dem Frühstück ging die Pilgergruppe zum ungarischen Kreuzweg
um dort gemeinsam den Kreuzweg zu gehen, zu beten und zu singen. Nach dem Kreuzweg
waren der Erscheinungsort des Engels und der Erscheinungsort von Maria, der
nicht am 13. stattfand, die nächsten Stationen. Nach der
Mittagspause, in denen die mitgebrachten Lunchpakete verspeist wurden, erfolgte
die Besichtigung der Häuser, in denen die Seherkinder Jacinta, Francisco und
Lucia gelebt haben.
Um 17.00 Uhr Ortszeit feierte die Pilgergruppe in der Erscheinungskapelle ihren Gottesdienst mit Pfr. Matthias Becker als Zelebrant: "Die Wallfahrer, die sonst zur Liebfrauenheide pilgerten, nun im Zentrum von Fatima und Ihr Pfarrer vor der gekrönten, lieben Frau von Fatima". Die Wallfahrer aus St. Nikolaus sangen und beteten und erlebten die katholische Kirche hautnah. Mit Ordensschwestern und Pilgern aus anderen Teilen Deutschlands und aus anderen Nationen zusammen Gottesdienst feiern, gemeinsam an diesem Gnadenort die Kommunion empfangen, ein besonderes Erlebnis.
Abends wurde wieder der Rosenkranz an der Erscheinungskapelle gebetet und die Lichterprozession mitgegangen.
11.09.2008
Nach dem Morgenimpuls in der Kapelle des Hotels und
dem Frühstück wanderte die Pilgergruppe zum Haus des Friedens, Domus Pacis,
dem Sitz des Fatima Weltapostolats. Nach einem Vortrag zu den Aufgaben des Weltapostolats
feierte die Gruppe in der lateinische Kapelle ihren Gottesdienst. Danach wurde
die byzantinische Kapelle im Domus Pacis besucht.
Nach der Mittagspause wurden zwei Museen besucht, zuerst das Museum 'Licht und Frieden', dass unter anderem die Krone der Madonna, in der das Projektil des Attentats auf Papst Johannes Paul II. eingearbeitet ist. Die Krone wurde zum 13. Oktober 1942 von portugisischen Frauen gespendet, als Dank für die Verschonung Portugals im zweiten Weltkrieg. Anschließend wurde das Wachsfiguren-Museum besucht, in dem das Lebender Seherkinder dargestellt ist.
Abends wurde wieder der Rosenkranz an der Erscheinungskapelle gebetet und die Eucharistische Prozession mitgegangen.
12.09.2008
Der Tag begann mit einem Gottesdienst um 07.30 Uhr an
der Erscheinungskapelle für alle deutschsprachigen Pilger. Über 300 Pilger aus
dem Bistum Regensburg, eine kleine Gruppe der Fußwallfahrer nach Altötting hatte
sich nach Fatima aufgemacht, Pilger aus Walldürn, dem Bistum Aachen und Paderborn
füllten die Kapelle bis auf den letzten Platz.
Anschließend folgte das Frühstück
im Hotel und danach die Besichtigung des zweiten Wachsfigurenmuseums in Fatima,
das Szenen aus dem Leben Jesu zeigt.
Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Um 17.30 Uhr konnte an der eucharistischen Prozession im heiligen Bezirk teilgenommen werden, auch wurde eine Katechese über Fatima angeboten.
13.09.2008
Der Höhepunkt des heutigen Tages war der Festgottesdienst
um 10.00 Uhr. Davor beteten wird den Rosenkranz um 09.00 Uhr. Zum Beginn des
Gottesdienstes wurde die Statue der Lieben Frau von Fatima in einer feierlichen
Prozession von der Erscheinungskapelle zur Altarinsel gebracht. Begleitet wurde
die Statue von einer großen Anzahl von Priestern und einige Bischöfe. Bei sonnigem
und heißem Wetter mit strahlend blauem Himmel standen die Pilger aus vielen
Nationen dicht gedrängt.
Nach der Krankensegnung und dem feierlichen Schlußsegen wurde die Statue der Mutter Gottes zu ihrem Platz in der Erscheinungskapelle zurück getragen. Die Pilger verabschiedeten Maria mit weißen Tüchern winkend.
Am Nachmittag hielt Pfarrer Azert im Kongreßzentrum Paul VI. einen Vortrag
über die heutige Bedeutung der Botschaft von Fatima.. Anschließend gab
es im Hotel eine Katechese zu Fatima.
Nach dem Rosenkranzgebet am Abend fand wieder die Lichterprozession statt. Heute waren besonders viele Gläubige da, darunter eine große Anzahl Jugendlicher, und tauchten den Platz in ein Lichtermeer.
14.09.2008
Mit dem Morgenimpuls um 07.45 Uhr in der Hotelkapelle
begann der Tag. Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Bus nach Bathala um dort
das Kloster Mosteiro de Santa Maria Vitorio zu besichtigen. Dort hat Heinrich
der Seefahrer seine letzte Ruhestätte auf Erden.
Anschließend fuhren wir weiter nach
Nazare an der Atlantikküste Portugals. Bei unserer Ankunft dort herrschte dicker
Nebel, von Sonne nichts zu sehen. Aber dann:
Am Strand hatte sich die Pilgergruppe
niedergelassen, meist barfüssig. Das Marienlied "Segne Du Maria" stand
im Mittelpunkt. Die Entstehungsgeschichte der einzelnen Strophen und damit ein
Teil der Lebensgeschichte der Autorin wurde vorgetragen und anschließend die
Strophe gemeinsam gesungen Am Ende der Betrachtung spendete Pfarrer Becker den
Segen und der Himmel tat sich auf und die Sonne kam durch.
Nach einiger
freien Zeit am Strand unter strahlend blauem Himmel fuhren wir zur Wallfahrtskirche
Capella da Memoria, in der wir unseren Gottesdienst feierten. Anschließend durften
wir das dort verehrte Marienbild der stillenden Madonna besichtigen.
Nach
der Rückkehr in Fatima und dem gemeinsamen Abendessen im Hotel ging die Pilgergruppe
zum Rosenkranzgebet und zur Lichterprozession an der Erscheinungskapelle.
15.09.2008
Nach dem Gottesdienst um 06.30 Uhr Ortszeit haben wir
uns an der Erscheinungskapelle von der Lieben Frau von Fatima verabschiedet.
Nach dem Frühstück im Hotel und dem Auschecken fuhren wir nach Lissabon zu einer
Stadtrundfahrt, dem Besuch der Kirche Santo Antonio da Se und der Kathedrale
Se Patriarcal. Dann bestand noch Zeit im Zentrum von Lissabon zu bummeln, mit
der Standseilbahn oder einem großen, historischen Aufzug zu fahren, oder einfach
im Fußgängerbereich zu verweilen. Einige Pilger fanden sich in einer ausgebrannten
Kirche wieder, die nicht vollständig restauriert wurde, jedoch voll als Gotteshaus
genutzt wird.
Anschließend fuhr uns der Bus pünktlich zum Flughafen, wo uns
das blanke Chaos erwartete. Die Buchungscomputer waren ausgefallen und nichts
ging mehr. Gott sei dank liefen die Buchungscomputer nach einer, ewig empfundenen
Zeit wieder und der Heimflug startet mit etwa 45 minütiger Verspätung. So sind
wir wohlbehalten in Frankfurt gelandet und mit dem Bus nach Hause zurück gebracht
worden
Hiermit endet unser Reisebericht.
Die e-mail Adresse bleibt bestehen für
(16.09.2008 18.30 Uhr Krotzenburger Zeit)