Geschichte der LiebfrauenheideDas geschnitzte Vesperbild der Schmerzhaften Gottesmutter Maria, eine
Pieta, ist seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts Ziel vieler
Wallfahrer. Das Bild steht in einer Kapelle im Wald von Klein-Krotzenburg.
Das Gnadenbild wurde etwa 1620 geschnitzt. Der Mainzer Bischof von Ketteler empfahl den Bau einer neuen Kapelle
und eine Wiederbelebung der noch nicht vergessenen Wallfahrt zur Liebfrauenheide.
Diese Kapelle wurde 1868 geweiht. Bischof von Ketteler lud die Werktätigen
der Umgebung zu einer Kundgebung am 25.07.1869 ein, bei der er vor etwa
10.000 Arbeitern in seiner berühmten, vielbeachteten Predigt zur
sozialen Frage und die Zukunft der Arbeiter ansprach und christliche Antworten
und Forderungen vortrug.
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